Mark Twain unter den Linden. Roman-Neuerscheinung
• Lesungen
   Mittw., 3. März 2010, 19.30 h
   Gemeindebibliothek Fredersdorf (bei Berlin)
                       
   Donn., 11. März 2010, 19.30 h
   Bücher am Käfertörle, Mosbach




IM DEUTSCHEN CHICAGO 
Berlin, 1891. Der Kaiser steht stramm, um Mark Twain zu empfangen. Wissenschaftler wie Virchow und Helmholtz schmücken sich mit seinem Besuch. Und beim amerikanischen Botschafter geht er mitsamt seiner Familie ein und aus. Als Mark Twain im Herbst und Winter des Jahres 1891 in Berlin lebt, kann er sich über öffentliche Würdigungen nicht beklagen.
Doch über das unkonventionelle Verhalten Twains und seinen Humor kann nicht jeder lachen. Nicht der hohe politische Beamte Franz von Rottweil, auch nicht der Verehrer von Tochter Clara – ein junger deutscher Offizier – und schon gar nicht der Kaiser, der den berühmten Autor zu einem Bankett eingeladen hat. Nicht mal in seiner eigenen Verwandtschaft, bei seiner Cousine Alice und ihrem Mann, General von Versen, kommen Mark Twains Scherze immer gut an.                                                                Als der Schriftsteller zudem von einer fremden Frau verfolgt wird, und auch die Berliner Unterwelt sich auf einmal für ihn und seine Familie zu interessieren scheint, ist das Maß voll …

Mark Twain unter Preußen! Sein Aufenthalt in Berlin ist heute weitgehend vergessen, jedoch historisch verbürgt. Die unbekannte private Seite aber, zugleich mysteriös und rätselhaft, schildert in diesem Roman Harris, Mark Twains Sekretär: ungeschminkt, ungerecht, unfreiwillig komisch. Gespickt mit Anekdoten über die Familie Twain und zahlreiche ungewöhnliche Personen, die ihnen in der Stadt begegnen.

ca. 272 S., Febr. 2010, Gmeiner Verlag,
ISBN: 978-3-8392-1051-2, 12,90 €



"Mark Twain selbst hätte sehr gelacht. Herbert Beckmann hat einen fiktiven Roman über die Zeit, als Mark Twain in Berlin weilte, geschrieben. Und er ist absolut herrlich. Mark Twain schlingert sich von Fettnäpfchen zu Fettnäpfchen, und hat auch kein Problem damit, den Kaiser zu verärgern. Gespickt ist der Roman mit vielen Orginalzitaten von Twain, was die Lektüre zu einem echten Genuss macht."      Sabine Rößler, Thalia-Buchhandlung Ahrensfelde

„... lesenswert ... liegt vor allem an der humorvollen Erzählweise aus der Perspektive von Twains Faktotum Harris, der meist schicksalsergeben die Fisimatenten seines Herren und dessen Familie erträgt – wenn es drauf ankommt, aber auch beherzt eingreift. Twains Eigenheiten, seinen geistreichen, anekdotischen Witz und den Kampf mit der deutschen Sprache schildert Harris/Beckmann pointiert. Die Begegnung mit den Größen des Berliner Geisteslebens am Ende des 19. Jahrhunderts, die Skizzierung der farbenfrohen, aber auch der tristeren Ecken Berlins verleihen dem Buch Authentizität. Und erweitern den Horizont des Lesers."                        Westfälische Nachrichten

„... eine amüsante, leichtgängige und ... recht aufschlussreiche Lektüre. ... [macht] auf eingängige Weise deutlich, wie stark das Berlin der damaligen Zeit einerseits durch wissenschaftlichen Fortschritt und gesellschaftlichen Wandel geprägt war, und in welcher Vehemenz und Bedrohlichkeit sich andererseits reaktionäre Kräfte wie eine starke antisemitische Bewegung und starre Moralvorstellungen der Monarchie mit aller Macht der gesellschaftlichen Modernisierung entgegenstemmten.“ Hammett-Krimibuchhandlung

Trotzdem, liebe „Hammetts“, ist Harris, der Erzähler des Romans, keineswegs, wie ihr behauptet, „authentisch“ – er war schon bei Mark Twain eine fiktive Figur! Dass ihr ihn in meinem Roman quasi für lebensecht haltet und das Buch für einen „erzählerischen Bericht“ in Romanform, dem nur ein entsprechender Anmerkungsapparat fehle, hat mich sehr amüsiert. Ebenso euer Hinweis auf angebliche „Originalquellen“ Mark Twains – zu Ereignissen, über die er aber nie geschrieben hat, weil es sie gar nicht gegeben hat! (Lange nicht mehr so gelacht.)


Roman


Die indiskreten Briefe des Giacomo Casanova



2009 im Gmeiner Verlag, ISBN: 978-3-8392-1005-5, € 12,90

Pressestimmen zum Buch:

"Authentisch, bildhaft, liebevoll ... versteht es der Autor, eine sehr lebendige Erzählwelt zu entwerfen, die von den Landschaften und Städtearchitekturen bis zur Kleidung und genauen Physiognomien des Romanpersonals reicht. Und über allem thront ein etwas selbstgefälliger, spottlustiger, doch amüsanter Ich-Erzähler mit einer eleganten, aber erfreulich ungekünstelten Sprache."                                                                                                                              Potsdamer Neueste Nachrichten

"Höchst amüsant."
Saarbrücker Zeitung

"Elegant, mysteriös, raffiniert. (...) Herbert Beckmann ist ein wunderbarer Roman in herrlich antiquiert anmutender Sprache gelungen, der Lust und Laster, pralles Leben und bleichen Tod elegant verbindet."
Ruhr-Nachrichten

"Der mokanten, sinnlich-frivolen Sprache Casanovas treffend nachempfunden, enthüllt der Berliner Autor ein raffiniertes Lebens- und Sittenbild der preußischen adligen Gesellschaft im Staat Friedrich II. Ein schillerndes Netzwerk von Lust und Vergnügen, Gewalt und Betrug, das den Leser bis zum Schluss in Atem hält. Mit Glossar und Nachwort. Ein köstlicher Cocktail aus Geschichte und Fantasie für  anspruchsvolle Genießer."                                                        Beatrix Szolvik, ekz-informationsdienst


"Erstaunlich, wie authentisch diese Briefe wirken, der Autor hat es verstanden, die Welt des Rokoko, den tändelnden Casanova, der nichts so recht ernst nehmen möchte, das Berlin des alten Fritz lebendig werden zu lassen. Ja, so könnte Casanova geschrieben haben, immer Pleite, aber voller Lebenslust, die Frauen im Kopf (und in den Lenden) und nichts kann er richtig ernst nehmen - nicht mal einen Mord. ... ein ungewohntes Lesevergnügen und ein Kompliment an den Autor, der so glaubwürdig im Stile Casanovas und des Rokokos zu schreiben weiß."     literature.de

"Dem Autor kann man zu dieser originellen Geschichte, viel mehr jedoch zu seinen Figuren gratulieren, die so lebensecht wirken, dass man nicht daran zweifelt, dem echten Casanova und den übrigen Charakteren tatsächlich begegnet zu sein. ... Ein Bonbon für alle Wißbegierigen ist der Anhang, der nicht nur aus einem aufschlussreichen Nachwort des Autors, sondern auch einer Auflistung der historischen Persönlichkeiten und einem Glossar mit Worterklärungen besteht."   büchereule.de

"Phantastisch, wie der Autor es versteht, den Mann und seine Zeit lebendig werden zu lassen."   Montségur Autorenforum

"Diese historisch verbürgte Reise ist für Herbert Beckmann der Ausgangspunkt für einen atmosphärisch dichten, spannenden und immer wieder ironischen Kriminalroman. Beckmann verknüpft dabei historische Tatsachen und fiktive Geschichte, Lust und Laster, Entführung und Verführung zu einer Geschichte, die den Leser bis zum Schluss in Atem hält. (...)
Beckmann entwirft eine authentische, bildhafte Erzählwelt, die den Leser förmlich in den Roman hineinzieht. Dabei lesen sich die Briefe tatsächlich so, als hätte Casanova sie selbst geschrieben. Mit spöttischem Unterton, selbstgefällig und ironisch lässt Beckmann seinen Casanova die Geschehnisse um den seltsamen Kriminalfall in Berlin und Potsdam beschreiben und kommentieren."
Allgemeine Zeitung

"Sehr detailverliebt schildert der Autor Figuren, Landschaften und die Einrichtungen der Häuser in einer niveauvollen Sprache, die der Zeit der Handlung entspricht. (...) Durch die gehobene Sprache und die detaillierten Beschreibungen ist die Lektüre sehr anspruchsvoll. (...) Fazit: Es hat mir Spaß gemacht, mit Casanova durch das Preußen des Rokoko zu wandeln."
literatina.de

"... wirklich originell und spannend ..."
Schreib-Lust.de


Kinderkrimi

"... eine erfreulich realistische und gleichzeitig spannend erzählte Geschichte. Den jungen Lesern wären weitere Detektivabenteuer mit Vicky und Kai nur zu wünschen. ... Mit einer im Kinderbuch seltenen Deutlichkeit wird Kai als Spastiker beschrieben."
Hedwig Kaster-Bieker in "Das Band – Zeitschrift des Bundesverbandes für körper- und mehrfachbehinderte Menschen e.V., 4/2009, über:

Vicky Viktoria und die verschwundene Lady



Vicky ist zehn und lebt zusammen mit ihrer Mutter und ihrem sockensüchtigen Dackel Julius in Moorwald.
Kai ist neun und der schärfste Rollifahrer im Ort. Sein Hund, eine Dackeldame, heißt Lady.
Auf einer Tour durch »die Prärie« entdecken Vicky Viktoria und Trapper Kai mit ihren Spürhunden ein »Weihnachtsfenster«: ein Fenster, das mitten im Sommer über und über mit Weihnachtsmotiven beklebt ist. Wenn das kein Geheimnis ist, das sich zu lüften lohnt!
Doch dann geschieht die Katastrophe: Lady ist plötzlich weg. Einfach verschwunden.
Ein Fall für Vicky Viktoria, die auch Privatdetektivin ist: Spezialgebiet hundsgemeine Entführungen. (Ab 9)
Dez.  2008 in der edition flicflac



Kriminalhörspiel (Ursendung)

hoerspieltipps.net über:
Es sind Kinder
"Nach Herbert Beckmanns ungewöhnlichem, aber sehr hörenswerten Krimi 'Storyboard', war ich natürlich gespannt, ob er dem guten Auftakt auch einen würdigen Nachfolger hinterherschicken kann.
Die Frage muss eindeutig mit 'Ja' beantwortet werden! (...)
Tobias Krebs hat diese mitreissende Geschichte sehr gut hörbar werden lassen: Stimmige Kulissen, in denen gute und authentische Sprecher agieren.
So wird letztlich das gute Skript auch zu einem guten und empfehlenswerten Hörspiel!"

hoerspiel3.de:
"Sehr stark war auch Herbert Beckmanns 'Es sind Kinder'. Die Produktion des SWR überzeugte mit einer sehr guten Geschichte und einer stimmigen Inszenierung."

Mit: Valerie Koch, Devid Striesow, Barbara Wurster, Stjepan Markovicz
Regie: Tobias Krebs
Dramaturgie: Uta-Maria Heim

Produktion: SWR 2009 - Ursendung                                                                                        Ursendung: 24.09.2009, 22.03 bis 23.00 h                                                                                                 Zweitsendung: 24.9.2009, DASDING, 22.05 h



Kindertheater


"TheaterSpiel & Schule", Berlin, erarbeitete eine Bühnenfassung
von "Jonas und die Sache mit der Freundschaft".

Premiere 2009