4. OHRENBÄR-SCHREIBWETTBEWERB 2010
Viel Freude, große Ehre als Jury-Mitglied beim diesjährigen Ohrenbär-Schreibwettbewerb für Schulklassen! Prämierungen für die Gewinner und Teilnehmende dann im September ...
Neu 2010
(schon jetzt in 2. Auflage)
Mark Twain unter den Linden Roman

IM DEUTSCHEN CHICAGO Berlin, 1891. Der Kaiser steht stramm, um Mark Twain zu empfangen. Wissenschaftler wie Virchow und Helmholtz schmücken sich mit seinem Besuch. Und beim amerikanischen Botschafter geht er mitsamt seiner Familie ein und aus. Als Mark Twain im Herbst und Winter des Jahres 1891 in Berlin lebt, kann er sich über öffentliche Würdigungen nicht beklagen.
Doch über das unkonventionelle Verhalten Twains und seinen Humor kann nicht jeder lachen. Nicht der hohe politische Beamte Franz von Rottweil, auch nicht der Verehrer von Tochter Clara – ein junger deutscher Offizier – und schon gar nicht der Kaiser, der den berühmten Autor zu einem Bankett eingeladen hat. Nicht mal in seiner eigenen Verwandtschaft, bei seiner Cousine Alice und ihrem Mann, General von Versen, kommen Mark Twains Scherze immer gut an. Als der Schriftsteller zudem von einer fremden Frau verfolgt wird, und auch die Berliner Unterwelt sich auf einmal für ihn und seine Familie zu interessieren scheint, ist das Maß voll …
Mark Twain unter Preußen! Sein Aufenthalt in Berlin ist heute weitgehend vergessen, jedoch historisch verbürgt. Die unbekannte private Seite aber, zugleich mysteriös und rätselhaft, schildert in diesem Roman Harris, Mark Twains Sekretär: ungeschminkt, ungerecht, unfreiwillig komisch. Gespickt mit Anekdoten über die Familie Twain und zahlreiche ungewöhnliche Personen, die ihnen in der Stadt begegnen.
ca. 272 S., Febr. 2010, Gmeiner Verlag, ISBN: 978-3-8392-1051-2, 12,90 €
„Ein Roman nach der
Empfehlung Mark Twains an Rudyard Kipling: 'Lernen Sie zuerst die
Tatsachen kennen. Dann können Sie sie verdrehen, wie Sie Lust haben.'" Christoph Stölzl, Berliner Morgenpost
„Mit Witz und Esprit. Herbert Beckmann hat eine kunterbunte Geschichte geschrieben. Als Erzähler fungiert der oben erwähnte Harris. Eine Geschichte voller Irrungen und Wirrungen. Mit genialen Wortschöpfungen. Eine Nachahmung der Deutschkenntnisse des Mark Twain. Eine Mischung aus Parodie und Komödie. Und ein bisserl was von einem Krimi hat dieses Buch auch noch. Nicht zu vergessen die ganzen historischen Persönlichkeiten, die ihren Auftritt haben oder erwähnt werden. Eine Geschichte voller Überraschungen. Eine komische Situation nach der anderen - Geht es in der Familie Twain überhaupt normal zu? - und mittendrin immer der berühmte Humorist. Dieses Buch hat Spaß gemacht!" Karin Nieslon / amazon-Rezensionen
„Mark Twain unter den Linden,
ist ein witziges, buntes Buch. Durch Harris, der einem alles schildert, ist
auch ein Blick auf Mark Twain möglich, den der eigene Twain nie hätte möglich
machen können. (...) Dieses Buch erinnert in der Art und Weise an
"Die Vermessung der Welt", eine historische und bedeutende Person
wird in einem Buch lebendig und wenn es auch nicht zu 100% mit den Fakten übereinstimmt,
führt es dennoch dazu, dass der Leser vielleicht Lust bekommt sich weiter zu
informieren. Das Ende wird den ein oder anderen Leser mit
Sicherheit überraschen, ich wurde überrascht. Besonders an dem Buch ist dazu
auch die Schreibweise. Man kann tatsächlich den Eindruck gewinnen, dass (das)
Buch aus einer "längst vergessenen" Zeit stammt. Passend dazu ist auch das Cover gut gelungen. Alles in allem ein sehr gutes Buch, ein
spannendes Buch, das gleichzeitig Spaß beim Lesen macht." WolfBooks Buchrezensionen
"... herrlich pointiert und süffisant erzählt (...). Daneben fesseln uns Ereignisse, die den Twains zu rätseln geben (...) Mit Liste historischer Personen und Nachwort. (...) eine humorvolle Lektüre, die nicht nur Mark-Twain-Freunde anspricht." Beatrix Szolvik, ekz-informationsdienst
„Mark Twain selbst hätte sehr gelacht. Herbert Beckmann hat einen fiktiven Roman über die Zeit, als Mark Twain in Berlin weilte, geschrieben. Und er ist absolut herrlich. Mark Twain schlingert sich von Fettnäpfchen zu Fettnäpfchen, und hat auch kein Problem damit, den Kaiser zu verärgern. Gespickt ist der Roman mit vielen Orginalzitaten von Twain, was die Lektüre zu einem echten Genuss macht." Thalia-Buchhändlerin, Ahrensfelde
„... lesenswert ... liegt vor allem an der humorvollen Erzählweise aus der Perspektive von Twains Faktotum Harris, der meist schicksalsergeben die Fisimatenten seines Herren und dessen Familie erträgt – wenn es drauf ankommt, aber auch beherzt eingreift. Twains Eigenheiten, seinen geistreichen, anekdotischen Witz und den Kampf mit der deutschen Sprache schildert Harris/Beckmann pointiert. Die Begegnung mit den Größen des Berliner Geisteslebens am Ende des 19. Jahrhunderts, die Skizzierung der farbenfrohen, aber auch der tristeren Ecken Berlins verleihen dem Buch Authentizität. Und erweitern den Horizont des Lesers." Westfälische Nachrichten
„... eine amüsante, leichtgängige und ... recht aufschlussreiche Lektüre. ... [macht] auf eingängige Weise deutlich, wie stark das Berlin der damaligen Zeit einerseits durch wissenschaftlichen Fortschritt und gesellschaftlichen Wandel geprägt war, und in welcher Vehemenz und Bedrohlichkeit sich andererseits reaktionäre Kräfte wie eine starke antisemitische Bewegung und starre Moralvorstellungen der Monarchie mit aller Macht der gesellschaftlichen Modernisierung entgegenstemmten.“ Hammett-Krimibuchhandlung
Trotzdem, liebe „Hammetts“, ist Harris, der Erzähler des Romans, keineswegs, wie ihr behauptet, „authentisch“ – er war schon bei Mark Twain eine fiktive Figur! Dass ihr ihn in meinem Roman quasi für lebensecht haltet und das Buch für einen „erzählerischen Bericht“ in Romanform, dem nur ein entsprechender Anmerkungsapparat fehle, hat mich sehr amüsiert.
"Witzig, historisch, charmant. (...) Ich habe mich oft gefragt, was wohl wirklich geschehen ist und was von Herbert Beckmann hinzu gedacht wurde. Mir hat dieses Buch ... richtig gut gefallen, die Frage, was Fakt und Fiktion ist, wird vom Autor, im gleichen Stil wie Harris es tun würde, im letzten Kapitel gut beantwortet." Thalia-Leserin, Hamburg
Nächste Lesungen
Sa., 4.9.2010, 16 h
Bezirkszentralbibliothek "Mark Twain"
Marzahner Promenade 52-54, 12679 Berlin
(im FreizeitForum Marzahn)
Do., 23.9.2010, 19 h
Stadtbibliothek Charlottenburg-Wilmersdorf
Otto-Suhr-Allee 96, 10585 Berlin
Fr., 24.9.2010,
Vorlesegeschichten im Rahmen von "Rucksack", RAA Berlin
Kreuzberg-Friedrichshain
Fr. 1.10.2010, 19 h
Heide (Schleswig-Holstein)
Museumsinsel Heide, Lüttenheid 40
Kartenvorverkauf: Tourist-Information Heide, Markt 28, 25746 Heide, Tel.: 0481-2122161
Fr., 22.10.2010, 19 h
Bezirkszentralbibliothek Spandau, Lesecafé
Laudatio
zur Einweihung der Gedenkplakette für Mark Twain, Erinnerung an Mark Twains Aufenthalt in Berlin 1891/92
Fr. 22.10.2010, 15.30 h, Körnerstraße 7, 10785 Berlin
Radioessay
Mein Mark Twain (Ursendung)
Südwestrundfunk 30.11.2010
SWR2, 10.05 – 10.30 h
Bildergeschichte für Kinder
Im Wald voller Geheimnisse (Arbeitstitel, in Vorber. für 2011)
Gecko Kinderzeitschrift
Romanprojekt
Die Nacht von Berlin (Arbeitstitel, in vorbereitung für 2011)